Die Eisbären begannen äußerst nervös und liefen schnell einem Rückstand hinterher. Frankfurt war in der ersten Hälfte präsenter, agierte bissig(er) und übte in der Verteidigung enormen Druck aus. Die Fehlerquote der Eisbären (11 Ballverluste) war dementsprechend hoch, unter dem Frankfurter Korb bekamen die Gäste in den ersten 15 Minuten kein Bein auf den Boden. Die SKYLINERS spielten sich in dieser Phase in einen regelrechten Rausch und hatten auch das Wurfglück auf ihrer Seite. Während bei Frankfurt fast jeder Wurf ein Treffer war, sprangen die Bälle bei den Eisbären gleich reihenweise wieder heraus.
Im dritten Viertel sind die Eisbären dann endgültig angekommen im Spiel. Jordan Hulls und Iva Elliott netzten ihre Dreier ein. Ersterer traf Mitte des 3. Viertels sogar zum 47:47-Ausgleich. Doch die Skyliners zogen das Momentum wieder auf ihre Seite und erarbeiteten sich an der Freiwurflinie wieder einen kleinen Vorsprung. Vor Beginn des Schlussabschnitts betrug der Rückstand aus Eisbären-Sicht 6 Punkte (56:50). Der Schlussabschnitt begann für die Eisbären mit einem Frankfurter Dreipunktspiel zum 59:50 denkbar schlecht. Als Markel Starks in der 33. Minute auf 66:55 für die Gastgeber erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Die Eisbären hatten trotz des schwachen Starts ihre Chancen, verpassten es aber, das Spiel in der entscheidenden Phase nach der Pause zu ihren Gunsten zu drehen. Die erneute Aufholjagd in den Schlusssekunden blieb ohne Erfolg.
Punkteverteilung Eisbären: Hulls 17, Elliott 14, Kamp 9, Bleck 7, Smotrycz 13, Diggs 19,
Beste Werfer Frankfurt: Shields 21, Starks 19, Kiel 12, Graves 10
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