Polizei präsentiert Beutestücke aus Einbrüchen
In
einer Aktion der Staatsanwaltschaft, zusammen mit den
Polizeidienststellen der Ortspolizeibehörde Bremerhaven und der
Polizeiinspektion Cuxhaven/ Wesermarsch, haben die Ermittler der Polizei
am 4. Juni 2012 in einer gemeinsamen Aktion eine Einbrecherbande
zerschlagen und bei Durchsuchungen mehrere hundert Beutestücke
beschlagnahmt. Bislang konnte nur ein geringer Teil davon den
Einbruchsopfern zugeordnet werden. Damit auch die übrigen Gegenstände zu
ihren rechtmäßigen Besitzern zurückfinden können, präsentiert die
Polizei Fotos davon im Internet.
Auf der Homepage der Polizei Bremerhaven, www.polizei.bremerhaven.de, befindet sich der Link:
„Sichergestellte Gegenstände aus Einbrüchen“.
Nach dem Anklicken erscheinen die Rubriken
„Elektrogeräte“, „Foto-/Videokameras“, „Mobiltelefone“,
„Münzen/Scheine“, „Navigationsgeräte“, „Schmuck“, „Uhren“ und
„Sonstiges“. Hinter diesen Rubriken verbergen sich Aufnahmen der
aufgefundenen Beutestücke aus Diebstählen.
Jeder, der einen der dort aufgeführten Gegenstände
als sein Eigentum identifizieren kann, sollte sich bei der Polizei unter
der Telefonnummer 0471/ 953 3333 melden.
Ab Montag, den 2. Juli 2012, 7.30 Uhr, werden die
Anrufe von Mitarbeitern der Kriminalpolizei persönlich entgegengenommen.
Am Wochenende und außerhalb der Dienstzeit besteht die Möglichkeit, auf
einem Anrufbeantworter Nachrichten zu hinterlassen. Die Kriminalpolizei
wird diese Mitteilungen so schnell wie möglich beantworten.
Um schnellstmöglich eine Zuordnung der Sachen zu
gewährleisten ist es notwendig, den Beamten der Kriminalpolizei die
Nummer vom jeweiligen Gegenstand (auf jedem Foto ist eine Nummer zu
sehen) mitzuteilen. Dann kann ein Besichtigungstermin vereinbart werden,
um sich die Sachen genauer anzuschauen.
Dazu sollte ein Eigentumsnachweis mitgebracht werden; eine Rechnung beispielsweise oder andere Unterlagen zu den Gegenständen.
Zudem wäre es wünschenswert, die Registriernummer
der Polizei mitzubringen, die bei der Anzeigenerstattung ausgehändigt
wurde. Auch wenn diese Unterlagen nicht mehr vorhanden sein sollten,
kann man sich bei der Kriminalpolizei melden.
Wer nicht über die Möglichkeit des Internets
verfügt, kann auch einen Besichtigungstermin bei der Kriminalpolizei
vereinbaren (Telefon 953 3333). Dort besteht dann die Möglichkeit,
Bildmappen anzuschauen, in denen die Gegenstände identifiziert werden
können.
Ein wenig Geduld müssen die Einbruchsopfer aber
dennoch haben, denn sofort ausgehändigt werden können die Beutestücke
noch nicht. Sie sind als Beweismittel Gegenstand des noch laufenden
Verfahrens und können erst später, nach Beschluss der
Staatsanwaltschaft, an die Eigentümer zurückgegeben werden.
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