Insgesamt 47
Mal musste die Bremerhavener Polizei am vergangenen Wochenende Einsätze
wegen verschiedener Ruhestörungen ausrücken. Von Nord- bis Süd
beschwerten sich vor Allem Freitag- und Samstagnacht die Nachbarn und
Anwohner. Wegen der sommerlichen Temperaturen waren viele Fenster
geöffnet und so nahmen die Nachbarn unfreiwillig an der Geräuschkulisse
von privaten Feiern, Kindergeburtstagen und z.B. Hochzeiten teil. Einige
Gaststätten waren genauso die Verursacher wie junge Menschen, die durch
lautes Grölen auf sich aufmerksam machten. Auch Computer-Spiele nervten
die Nachbarn, weil die Spieler ‚alles gaben‘ um zu gewinnen.
Live-Band‘s waren für Besucher von Veranstaltungen ein Genuss – für
Anwohner ein Greul! Beschwerde gab es oft wegen stampfender Bässe. Die
Beschwerdeführer hören keine überlaute Musik, sondern nur mehr oder
weniger rythmisches, nerviges Pochen. Die Feiernden nehmen keine
Rücksicht auf ihre Umgebung.
Die eingesetzten Polizeibeamten mahnten zur Ruhe und
zeigten oft die ’gelbe Karte‘. Viele Verursacher sind dann einsichtig
und bemerken den Fehler. Kann die Nachtruhe nicht gleich wieder
hergestellt werden, schreibt die Polizei Anzeigen gegen die Verursacher
der Ruhestörung. Andere sind schon so betrunken, dass die Beamten ganze
Musikanlagen sicherstellen. Bei den Einsätzen müssen die Polizisten so
machen Streit schlichten oder auch ganze Feiern auflösen, weil dem
Ausrichter die Sache aus dem Ruder gelaufen ist.
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