Diebesgut soll Tatorten zugeordnet werden
Nach
dem erfolgreichen Schlag der Polizei gegen die Serieneinbrecher und die
Sicherstellung von mehreren hundert gestohlenen Gegenständen, beginnt
nun die aufwändige Arbeit der Ermittler, das Diebesgut den Tatorten
zuzuordnen.
Von Halsketten über Fußball-Sammelbilder bis zu
Fernsehern werden die sichergestellten Sachen einzeln fotografiert und
katalogisiert. Das ist für das weitere Strafverfahren wichtig. Danach
gleichen die Sachbearbeiter ihre Ergebnisse mit den Angaben der
Einbruchsopfer ab, die sie bei der Anzeigenerstattung zu Protokoll
gegeben haben. So lassen sich bereits eine Vielzahl von sichergestellten
Dingen ihren Eigentümern in den nächsten Wochen wieder zuordnen. Sollte
dann noch Diebesgut übrig sein, dass nicht seinem Besitzer zugeordnet
werden kann, können die Geschädigten von Einbrüchen nochmal nachschauen,
ob ihr Hab und Gut doch noch dabei ist.
Dazu plant die Polizei dann, alle nicht zugeordneten
Gegenstände im Internet zu veröffentlichen und Besichtigungstermine
anzubieten.
Auch die Polizei hat ein großes Interesse daran,
dass alle bei den Tatverdächtigen aufgefundenen Gegenstände wieder bei
den Eigentümern landen. Das gilt insbesondere für die Teile, die für die
Besitzer einen hohen ideellen Wert darstellen.
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