April 6, 202509:08:00 AM


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Feuerwehr und Schornsteinfeger beraten telefonisch über Rauchmelder

Rauchmelder sind seit dem 1. Januar 2016 in allen Wohnungen in Bremerhaven Pflicht.
Die meisten Brandopfer verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht der körperliche Kontakt mit den Flammen, sondern der Rauch. 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung. Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt. Tagsüber kann ein Brandherd meist schnell entdeckt und gelöscht werden, nachts jedoch, wenn der Mensch schläft, schläft auch der Geruchssinn. Der Mensch riecht nichts, während er schläft, so dass die Opfer im Schlaf überrascht werden, ohne die gefährlichen Brandgase zu bemerken. Rund 400 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden, die Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist aber nicht nur Fahrlässigkeit, sehr oft lösen technische Defekte Brände aus. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft den nötigen Vorsprung, um sich und die Mitbewohner in Sicherheit bringen zu können. Im Lande Bremen wurde in die Landesbauordnung bereits 2010 die Ausrüstung von Wohnungen in Neubauten mit Rauchmeldern gesetzlich vorgeschrieben. Seit 2016 sind auch Bestandsbauten mit Rauchmeldern auszustatten. Rauchmelder sind Lebensretter. Allerdings nur, wenn sie von geprüfter, guter Qualität sind. Darum empfiehlt die Feuerwehr Bremerhaven VdS anerkannte Rauchmelder. Das Gerät sollte einer anerkannten Norm entsprechen (z.b. PrEN ISO 12239). Bei großen Wohnungen oder in einem Haus sollte beim Kauf von Rauchmeldern auf die Möglichkeit der Vernetzung geachtet werden. Diese Rauchmelder stehen über Funk miteinander in Verbindung. Löst ein Rauchmelder aus, werden alle anderen Rauchmelder ebenfalls Alarm geben. Außerdem sollten Rauchmelder auf optischer Basis arbeiten. Die Feuerwehr empfiehlt bei Rauchwarnmeldern die Verwendung von Lithium-Ionen Batterien mit einer Lebensdauer von ca. 10 Jahren. Basierend auf der Landesbauordnung Bremen müssen Rauchmelder in Schlafzimmern, in Kinderzimmern und in Fluren beziehungsweise Flucht- und Rettungswegen installiert werden. Verfügt das Haus über mehrere Geschosse, sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen angebracht werden. Für das Badezimmer und die Küche sind Rauchmelder nicht geeignet. In diesen Räumen entstehen häufig Fehlalarme, die durch die Koch- und Wasserdämpfe ausgelöst werden. Hier eignen sich Hitzemelder deutlich besser. Auf Rauchmelder kann auch in staubigen Räumen, wie dem Keller, verzichtet werden. "Ich begrüße die rechtlich bindende Einführung, da Rauchmelder Leben retten. Rauchmelder sind kein Ersatz für eine schnelle, gut ausgestattete Feuerwehr - sie sind aber eine notwendige Ergänzung, damit schlafende Menschen rechtzeitig vor dem tödlichen Brandrauch gewarnt werden", so Stadtrat Hoffmann, der Dezernent der Feuerwehr. Am Dienstag, den 12. Januar zwischen 14 und 17 Uhr bietet die Feuerwehr Bremerhaven der Bremerhavener Bevölkerung eine einmalige telefonische Beratung an. Der Leiter des Vorbeugenden Brandschutzes Ralf König und der Landesinnungsmeister der Schornsteinfeger im Land Bremen Günter Dieckhöner sind in der Zeit unter den Rufnummern 0471 / 590 1216 sowie 0471 / 95897 230 zu erreichen.
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