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30.04.2012 Ablenkung erhöht das Unfallrisiko

Die Bremerhavener Polizei hat es sich in den nächsten fünf Jahren zum  Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrsunfälle in der Stadt deutlich zu senken. Es soll Leben gerettet, die Gesundheit geschützt und Schäden für den Einzelnen und die Gesellschaft abgewendet werden. Im Jahr 2011 gab es 4207 Verkehrsunfälle mit 645 Verletzten. Zwei Menschen verloren ihr Leben. Mit  Aktionsmonaten sollen die Zahl der Unfälle zum Einen wieder unter 4000 gedrückt und zum Anderen insbesondere die körperlichen Unfallfolgen minimiert werden: Das verbotene Telefonieren mit dem Handy am Steuer zählt zum Beispiel mit dazu.

Die Fähigkeit, im Straßenverkehr ein Fahrzeug sicher zu führen, kann durch viele Faktoren, beeinflusst werden: Ablenkung durch das Telefonieren oder das SMS-Schreiben bzw. SMS-Lesen am Steuer gehört dazu. Die Zahl der Autofahrer, die mit einer Hand am Steuer und mit einer Hand am Handy erwischt werden, steigt bundesweit. Nach einer Mitteilung des Kraftfahrbundesamtes wurden im letzten Jahr 450.000 Verkehrsteilnehmer von der Polizei festgestellt. Die Bremerhavener Polizei ertappte im letzten Jahr 840 Autofahrerinnen und Autofahrer am Steuer. Die Missachtung des Verbots kostet 40.- Euro plus Verwaltungsgebühren und einen Punkt in Flensburg.

Eine aktuelle Studie der Allianz-Versicherung stellt fest, dass die Ablenkung am Steuer einen größeren Einfluss auf das Unfallgeschehen hat, als bisher angenommen. Nach dieser Studie aus 2011 ist bei zirka jedem zehnten Verkehrsunfall Ablenkung die maßgebliche Ursache für den Unfall. „Wer unterwegs ist, sollte sich voll auf den Straßenverkehr konzentrieren und jede vermeidbare Tätigkeit - so ganz nebenbei - zum Schutz von Menschenleben vermeiden“, so Polizeihauptkommissar Werner Stox von der Verkehrspolizei. Eine Verzögerung der Reaktionszeit von einer Sekunde führt bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 50 km/h zu einer Strecke von re-aktionslosen 14 Metern.

Im Monat Mai wird die Polizei bei mehreren Kontrollen auf  Gefahren mit dem Handy am Steuer hinweisen. Bei diesen allgemeinen Verkehrs- und Informationskontrollen wird auch über das lebenswichtige Thema „Gurt am Steuer“ gesprochen. Wer ohne Gurt unterwegs ist, kommt bei einem Unfall eher zu Schaden, als jemand, der angeschnallt ist. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Versicherung im „Fall der Fälle“ die Nichtbenutzung des Gurtes als Mitschuld am Unfall bewerten kann. „Schon im eigenen Interesse sollte jeder Autofahrer Wert darauf legen mit Gurt zu fahren“, so Polizeikommissar Michael Zein von der Verkehrspolizei. Im letzten Jahr hielten die Bremerhavener Beamten 780 Autofahrer an, welche nicht den Gurt angelegt hatten  und ahndeten diese Unterlassung mit 30 Euro.

Die Bremerhavener Polizei hat den Eindruck, dass die Missachtung von gelb- und rotzeigenden Ampel bei Autofahrern steigt. Im letzten Jahr ahndete die Polizeibeamten rein rechnerisch täglich fast fünf Rotlichtfahrten: 1671 für das ganze Jahr. Die gelbzeigende Ampel erfordert bereits ein konsequentes Halten. Nur in besonderen Ausnahmefällen, wenn ein gefahrloses Bremsen nicht mehr möglich ist, darf noch bei Gelb gefahren  werden. Eine folgenlose Rotlichtfahrt wird mit mindestens 90 Euro und 3 Punkten in Flensburg geahndet.  Ein Verstoß mit der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer hat 320 Euro, ein Monat Fahrverbot und 4 Punkte zur Folge.

„Die Bremerhavener Polizei begrüßt es im Sinne aller Verkehrsteilnehmer, wenn sie keinen Grund zum Einschreiten hat und sich ausschließlich auf Informationsgespräche konzentrieren kann“, so Verkehrssicherheitsberater Polizeioberkommissar Ralf Spörhase. Unter anderem ist eine Aktionswoche in Geestemünde geplant. Vom 9. bis 16. Mai wird die Polizei im Rahmen der Suchtwoche über das Thema Medikamente im Straßenverkehr informieren und auf die möglichen Gefahren hinweisen. Medikamente können zum Beispiel zu Konzentrationsstörungen, Müdigkeit sowie Benommenheit führen und somit auch eine Mitursache für den Unfall bilden. Die Hinweise im Beipackzettel dazu sollten unbedingt beachtet werden: Im eigenen Interesse und im Interesse anderer Verkehrsteilnehmer, welche die Folgen eines vermeidbaren Verkehrsunfalls mittragen müssen.

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