Rauchwarnmelder rettet Bewohner das Leben

Am Samstag gegen 02:40 Uhr ging in der Regionalleitstelle Unterweser-Elbe die Meldung eines Wohnungsbrandes in der Bürgermeister-Smidt-Straße ein. Daraufhin wurde der zweite Löschzug und Rettungsdienst der Feuerwehr Bremerhaven alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine leicht verletzte Person entgegengenommen werden. Hierbei handelte es sich um einen Bewohner, der in seiner Wohnung schlief und durch den Alarm seines Rauchwarnmelders geweckt wurde. Dabei entdeckte er eine starke Rauchentwicklung aus der Küche und flüchtete umgehend aus seiner Wohnung. Beim Verlassen der Wohnung sprang die Wohnungstür zu, so dass der Hausflur frei von Rauch blieb und sich nur auf die Wohnung begrenzte. Die Wohnung musste anschließend durch die Feuerwehr geöffnet und belüftet werden. Der Bewohner wurde durch den Rettungsdienst versorgt und mit einer Rauchgasvergiftung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert. Als Brandursache konnte Essen auf dem Herd festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde anschließend der Polizei übergeben. 

Der rechtzeitigen Warnung durch den installierten Rauchmelder ist es zu verdanken, dass der Mann sich noch rechtzeitig aus der Wohnung retten konnte und nicht ernsthaft verletzt wurde. Die Feuerwehr Bremerhaven möchte hiermit noch mal auf die Bedeutung von Rauchwarnmeldern in Wohnungen hinweisen. Seit Anfang des Jahres sind im Bundesland Bremen Rauchwarnmelder in Wohnungen gesetzlich vorgeschrieben. Über 95 % der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung und nicht an den Brandverletzungen. Der laute Alarm des kleinen „Lebensretters“ warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren . Feuerwehr Bremerhaven
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